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Forstrevier Simplon-Süd 
Der Forstwerkhof "Seng" wurde 2002 eingeweiht
Der Forstwerkhof "Seng" wurde 2002 eingeweiht

Das Forstrevier Simplon-Süd wurde 1986 durch die zwei Partnergemeinden Gondo-Zwischbergen und Simplon Dorf gegründet. Als erster Revierförster amtete Dorsaz Odilo. Ihm wurden ein Lehrling und ein Waldarbeiter zugeteilt. Das Revier wuchs nach und nach an auf bis zu 11 Jahres- bzw. Saisonstellen. Durch die Sparwelle bei den Bundesgeldern musste das Forstrevier ab 2004 verkleinert werden. Aktuell werden 6 Angestellte beim Forstrevier in Ganzjahresstelle beschäftigt. Durch die Forstequipe von einem Förster, drei Forstwarten, einem Waldarbeiter und einem Lehrling wird der ca. 2500 ha grosse Revierwald gepflegt.

Die Hauptarbeit umfasst die Arbeit in den Wäldern der Gemeinden Gondo und Simplon Dorf. Mitbewirtschaftet werden auch die Waldungen der Geteilschaft Walderuberg. Zudem sind in einigen als Schutzwälder ausgeschiedenen Privatwaldflächen auch Eingriffe geplant. Die Arbeiten wurden in einem über 4 Jahre laufenden Schutzwaldprojekt geplant und realisiert. Weitere Arbeitsschwerpunkte stellen der Wanderwegbau dar, hier insbesondere der Stockalperweg über den Simplonpass, welcher durch das Forstrevier Simplon-Süd ausgeführt wurde. Immer wieder wurde das Gebiet durch Naturereignisse betroffen. Auch hier wurde die Forstequipe eingesetzte (Vivian, Hochwasser 1993, Hochwasser 2000 und Hochwasser 2004).

 

Adresse 

Forstrevier Simplon-Süd, Werkhof, 3907 Simplon Dorf

Tel. 0041 (0)27 979 17 13 Fax. 0041 (0)27 979 17 14

Mob. 0041 (0)79 628 92 05

Email: forstrevier.simplon@bluewin.ch

Pflegemassnahmen in der Chesselchumma 

Im Sommer 2005 wird durch die Forstgruppe der Jungwald im Gebiet Chesselchumma gepflegt. Hier hat sich nach dem Erstellen des Lawinendammes und der Lawinenverbaung Glattuhoru der Jungwald zwischen den Legföhrenbeständen gut ausgebildet. Durch gezieltes Freistellen der jungen Lärchen und Fichten wird die Entwicklung eines gesunden Jungwaldes in diesem Lawinenanrissgebiet gefördert. Diese Massnahmen sind erst durch das Ausbleiben von neuen Lawinenniedergängen sinnvoll geworden. Vor den Verbauungen kam es in diesem Gebiet immer wieder zu grossen Lawinen, welche den Jungwald bis in die 70er Jahre periodisch zerstört hatte.

Wiederherstellung der Forststrassen 

Durch die Unwetterschäden vom letzten November waren die Strassen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Im Frühsommer 2005 konnten sämtliche Forststrassen im Gebiet Simplon-Süd wiederhergestellt werden. Neben Rutschverbauungen und Gräbensanierungen waren auch Belagserneuerungen nötig. Die Arbeiten werden erst im Frühjahr 2006 abgeschlossen werden. Ausstehend sind noch Sanierungen im Baholz (Wasserableitung) und in der Rossbodenstrasse (Belagsschäden und Wasserableitung).